Reklame mit Bogensportmotiven: 9te Kriegsanleihe (1918)

Selbst für die Finanzierung des Ersten Weltkrieges musste ein spärlich bekleideter Bogenschütze herhalten: Der „9te Pfeil“ stand für die neunte Kriegsanleihe, für die dieses kleine Plakat oder Flugblatt warb. Der dargestellte Mann schießt seinen Langbogen mit dem Daumengriff (auch mongolischer oder asiatischer Griff genannt).

Plakat mit Aufruf zum Zeichnen der neunten Kriegsanleihe (Herbst 1918). Entwurf: Fritz Erler, Druck: Fritz Maison, beide aus München

Die neunte Kriegsanleihe wurde im September 1918 aufgelegt und war die letzte des Ersten Weltkrieges, der im November nach über 4 blutigen Jahren endlich endete. Und obwohl sich die Menschen im vierten Kriegsjahr nach Frieden sehnten, wurden immerhin noch 10.443 Millionen Mark gezeichnet.

Das obige Motiv gab es auch als Postkarte in einer farblich anderen Gestaltung:

Postkarte aus dem Jahr 1918

Der Grafiker war Fritz Erler (1868-1940), ein deutscher Maler, Grafiker und Bühnenbildner. Er war einer der offiziellen Militärmaler zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Viele seiner Gemälde wurden für Kriegspropaganda eingesetzt.

Wenn Sie sich für das Thema Kriegsanleihen interessieren: hier finden Sie einen interessanten Artikel zum Thema.

Mehr „Reklame mit Bogensport-Motiven“

Buchtipps:

Text & Scans: © Martina Berg (www.bogensportblog.de)

Die mit einem (*) gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Einkauf zustande, erhalte ich eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für Sie! 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert