In Amerika war das Bogenschießen schon in den 1950er Jahren sehr populär. Damals wurde noch ausschließlich mit traditionellen Bögen geschossen (der Compoundbogen wurde erst 1966 von Holless Wilbur Allen erfunden und 1969 patentiert). Dies zeigt auch dieses schöne Anzeigenmotiv der us-amerikanischen Firma „Greyhound Lines“ (*) mit einer Langbogenschützin:

Die Firma Greyhound existiert noch immer. Ihre silbernen Fernreise-Busse fahren kreuz und quer durch die USA. Das Firmenlogo ist ein Windhund, der wohl die Schnelligkeit der Busse symbolisieren soll. Vermutlich soll dies auch die Bogenschützin vermitteln: Unsere Busse sind pfeilschnell unterwegs.
Traditionelle Bogenschützen gibt es in den Vereinigten Staaten zwischenzeitlich nicht mehr ganz so viele. Die Erfindung des Compoundbogens im Jahr 1966 durch Holless Wilbur Allen verdrängte den Langbogen besonders in den USA. Es gibt nach einer Erhebung der ATA (Archery Trade Association) insgesamt 18,9 Millionen Amerikaner, die im Jahr 2012 Bogenschiessen in irgendeiner Form betrieben haben. Davon sind 8,4 Millionen Bogenjäger. Nahezu 90% der amerikanischen Bogenschützen schießen heute einen Compoundbogen.
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Text: © Martina Berg (www.bogensportblog.de)

Martina Berg war lange Jahre Inhaberin von Bogensport Deutschland. Jetzt ist sie im Ruhestand und hat endlich Zeit für ihre Hobbies: Bogenschießen (Blankbogen, traditioneller Jagdrecurve), Fotografieren und Kunst. Zusammen mit Bert Mehlhaff schreibt sie Bücher für Bogenschützen.