Eine Bogenschlinge (*) oder eine Fingerschlinge (*), je nach persönlicher Vorliebe, braucht jeder Bogenschütze, der auf Dauer eine saubere und wiederholbare Technik schießen will. Alle Bogentypen sollten mit einer Bogenschlinge geschossen werden: Olympischer Recurvebogen, Compoundbogen und traditioneller Bogen. Ja, auch Langbögen – selbst wenn viele traditionelle Schützen dies strikt ablehnen. Seit ich meinen Hybridbogenbogen mit Schlinge schieße, hat sich mein Trefferbild enorm verbessert. Die Bogenhand soll den Bogengriff nicht festhalten (oder gar umklammern). Der Bogenschütze drückt mit geöffneter und entspannter Hand gegen den Griff. Der Druck liegt dabei lediglich auf dem Daumenballen. Da der Bogen so beim Abschuss des Pfeils nicht umklammert wird, kann er im Idealfall nach vorne springen und seine natürlichen Schwingungen durchführen. Eine geschlossene Hand würde diese
Kategorie: Bogensport-Einsteiger
Was bedeuten die Angaben auf den Wurfarmen eines Bogens?
Gerade als Anfänger im Bogenschießen fragt man sich oft, was die Angaben auf den Wurfarmen eines Bogens bedeuten. Diese Fragen möchte ich in diesem Artikel beantworten. Ich beschränke mich dabei auf olympische Recurvebögen und traditionelle Bögen. Zum Thema Compoundbögen folgt demnächst ein gesonderter Beitrag. Früher war es üblich (und eigentlich auch durch das Reglement der Bogensportverbände vorgeschrieben), dass der obere Wurfarm eines Bogens keine Beschriftung hatte. Der untere Wurfarm war beschriftet, in der Regel mit dem Namen des Herstellers. Heute wird diese Regel meist nur noch bei preiswerteren Modellen eingehalten. Die großen Hersteller „pellen sich ein Ei“ auf diese Regelung und bedrucken zwischenzeitlich beide Wurfarme. Ist nur ein Wurfarm bedruckt oder trägt einer der Wurfarme eine spezielle Kennzeichnung wie beispielsweise
Handschuhe für Bogenschützen – Arten, Material, Grösse und Tipps
Nahezu jeder Bogenschütze (und natürlich auch nahezu jede Bogenschützin) benutzt beim Bogenschießen einen Schießhandschuh (*) oder einen sogenannten Fingertab (*), um seine Finger zu schützen. Sie sollten auf Dauer nicht ohne Fingerschutz schießen. Durch den starken Druck der Sehne auf die Finger werden die Handnerven geschädigt. Ein Fingerschutz sorgt außerdem für eine konstantere Wiederholbarkeit des Schusses und damit für ein besseres Trefferbild. Die verschiedenen Arten von Fingertabs habe ich bereits vor einiger Zeit hier in einem ausführlichen Artikel beschrieben. Heute beschäftige ich mich mit den Handschuhen für Bogenschützen. Nach dem Reglement muss lediglich ein Langbogenschütze oder ein Primitiv-Bogenschütze bei einem Turnier zwingend einen Schießhandschuh benutzen. Allen anderen Bogenschützen (außer Compoundschützen, die schießen in der Regel mit einem Release) empfehle ich