Ausrede Nr. 1 von Bogenschützen

Ausrede Nr. 1 von Bogenschützen: „So ein Mist, immer wenn ich schieße, gibt es ein Erdbeben!“ Foto & Grafik: © Martina Berg (www.bogensportdeutschland.de) Martina BergMartina Berg ist Chefin von Bogensport Deutschland. Sie schießt intuitiv mit einem Hybridbogen, ist DFBV-Trainerin und Lippische Meisterin mit dem traditionellen Bogen. Als engagierte Händlerin kennt sie sich auch mit Compound- und Recurvebögen aus. Zusammen mit Bert Mehlhaff schreibt sie Bücher für Bogenschützen.

Warum Bogenschießen? (1): Weil es eine der gesündesten Sportarten ist

Jede sportliche Betätigung hat positive Auswirkungen auf unseren Körper/Organismus, egal in welchem Alter diese praktiziert wird. Wenn man einen am Bogenschießen interessierten Menschen die Frage stellt, was er sich speziell vom Schießen mit dem Bogen erwartet, bekommt der Fragesteller oft eine der folgenden Antworten: Körperliche Anstrengung = Kraft Fixierung auf das Ziel = Konzentration Entspanntes Lösen = Treffer Aus meiner Sicht beschreiben die Begriffe „Ruhe“ und „Achtsamkeit“ weitaus besser das gesunde und erlebnisreiche Bogenschießen. Ein Bogenschütze verbindet den Einsatz von Kraft mit der Fixierung auf das Ziel und der Entschlossenheit, dieses zu treffen. Werden alle Bewegungsabläufe korrekt sowie dem Alter entsprechend leistungsgerecht ausgeführt, verbessern sich schnell folgende Fähigkeiten: Konzentrationsfähigkeit Der Bogenschütze muss alle inneren und äußeren Ablenkungen ausblenden können, sich